Auch bei einem Vierbeiner ist die Körperpflege sehr wichtig. Nicht nur, dass das häusliche Zusammenleben viel einfach ist, sondern auch ein gepflegter Hund sieht ansehnlicher aus sowie fühlt sich gesünder und wohler.

Wann geht es in die Wanne?
Das Hundefell ist mit einem natürlichen Schutz vor Kälte und Nässe und Austrocknen ausgestattet. Damit das Schutzsystem nicht gestört wird, darf ein Hund nicht zu oft gebadet werden. Im äußersten Fall reicht es, dass alle drei Monate der Vierbeiner eine gründliche Reinigung erhält. Natürlich gibt es auch Ausnahmen: Falls der Hund übel riecht oder eine besonders starke Verschmutzung aufweist, muss dieser in die Badewanne.
Bei dem Badevorgang sollten Sie behutsam vorgehen, damit der Hund sich währenddessen nicht erschrickt. Das Wasser muss lauwarm sein. Mit einem sanften Duschstrahl machen Sie Ihren Hund nass und seifen ihn von hinten nach vorne ein. Bedenken Sie dabei, dass die Seife und das Wasser nicht in die Ohren und in den Augen gelangt. Schützen Sie die Ohren am besten mit einem Wattebausch. Spülen Sie nach den Krauleinheiten das Shampoo gründlich aus und rubbeln Sie Ihren Vierbeiner gut ab. Haben Sie es schon einmal versucht, Ihren Hund zu föhnen? Falls dieser es zulässt, können Sie das Fell vorsichtig trockenföhnen. Beim Abtrocknen dürfen keine Seifenreste zwischen den Zehen übrigbleiben. Bei einer Absetzung von Seifen- und Wasserresten kann es mit der Zeit zu Hautreizungen kommen.

Erfahrungsgemäß nach einem ansehenden Hundemantel Test gibt es auf dem Markt unzählige Hundeshampoos. Achten Sie auf den pH-Wert für die entsprechende Hundehaut, damit diese nicht unnötig austrocknen. Besonders Produkte mit Parfüm sollten Sie nicht kaufen. Viele Hunde vertragen intensive Düfte nicht und finden dies als unangenehm. Leicht daran zu erkennen, da die Vierbeiner sodann sich ständig wälzen und versuchen, es loszuwerden. Die Folge daraus: Es geht wieder in die Badewanne.
In den Wintermonaten sollten Sie komplett auf das Baden des Hundes verzichten. Ist es aber nicht zu vermeiden, planen Sie den Badevorgang so ein, dass der Vierbeiner danach nicht ins Freie muss. Es ist erst wichtig, dass der Vierbeiner sich im Haus aufwärmen kann und genug Bewegungsmöglichkeiten hat.
Leichte Verschmutzungen lassen sich meist mit einem angefeuchteten Tuch leicht entfernen.

Alles für ein gesundes und kräftiges Fell
Die Visitenkarte eines Hundes ist ganz klar das Fell. Der Zustand des Fellkleides ist natürlich daran zu erkennen, wie das Zusammenspiel zwischen Hund und Mensch funktioniert. Für jede Hunderasse gilt: Das Fell muss in regelmäßigen Abständen gründlich gebürstet werden. Das heißt mindestens einmal in der Woche ist die Sorgfalt des Haarwechsels geboten.
Für die Fellpflege brauchen Sie laut Hundemantel Test eine Grundausstattung mitsamt Pflegegeräten. Dazu sind je nach Fellart des Vierbeiners: Kämme oder Bürsten oder die Krallenschere, vonnöten.

Im ersten Schritt sollte das gesamte Fell mit einem großzügigen Kamm „bearbeitet“ werden. So entdecken Sie entstandene Knoten, die Sie entweder herauslösen oder herausschneiden. Dank eines engzinkigen Kammes entfernen Sie die bereits abgestorbenen Haare. Bei der Bürstenauswahl gilt in der Regel, dass die Borsten ausreichend lang sind, dass Sie komplett bis auf die Haut des Vierbeiners kommen und somit die Unterwolle reinigen. Bei Kurzhaarrassen verwenden Sie einen Borstenhandschuh. Von einem Drahtstriegel ist abzusehen, da es schnell passieren kann, dass die Haut des Hundes verletzt wird.
Beginnen Sie beim Bürsten entgegen den Strich und anschließend in Wuchsrichtung. Bei Kurzhaarhunden reicht das Kämmen einmal in der Woche; Langhaarige alle zwei Tage. Das Fell bildet nach wochenlanger „Nicht-Kämmung“ Knoten. Darüber hinaus sollte ein langhaariger Hund regelmäßig getrimmt werden, damit alle abgestorbenen Haare entfernt werden können. Hierbei empfiehlt sich, alle Haare an Lefzen, Augen, Geschlechtsorganen und After zu kürzen. Benutzen Sie aus Sicherheitsgründen eine Schere mit abgerundeter Spitze.

Die Pflege der Pfoten
Gerade in den Wintermonaten bedürfen die Pfoten besonderer Pflege. Die Hautballen werden durch die Kälte mitsamt dem Splitt und dem Streusalz spröde. Zur Vermeidung bringen Sie spezielle Pflegesprays oder Vaseline auf, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Risse und Verletzung bleiben so widerstandsfähiger. Haben Sie ein kälteempfindliches Tier? Dann versuchen Sie es einmal mit passenden Hundeschuhen, die allerdings von den meisten Hunden verschmäht werden. Entfernen Sie mit lauwarmen nach jedem Spaziergang die Eis- und Salzreste von den Pfoten.
Widmen Sie zudem den Krallen genug Aufmerksamkeit. Mit einer Krallenschere oder Krallenzange dürfen die Krallen des Hundes regelmäßig gekürzt werden. Allerdings sollten die Afterklauen nicht vergessen werden. Die Benutzung solcher Werkzeuge sollten in der Regel von einem Fachmann übernommen werden.

Das Reinigen von Augen, Zähne und Ohren
Zum Reinigen von Augen, Zähne und Ohren sind im Fachhandel geeignete Produkte zu erwerben. Die Augen dürfen Sie beispielsweise mit einer Kamillenlösung reinigen. Nehmen Sie sich dazu ein fusselfreies Tuch oder eine sterile Mullkompresse zur Hand und wischen Sie vom inneren Auge bis nach außen.
Für die Ohren befeuchten Sie ein Papiertaschentuch oder ein Wattestäbchen mit der entsprechenden Reinigungslösung und wischen die Ohrmuschel von innen nach außen ab. Gehen Sie niemals zu tief in die Ohren! Stellen Sie eine während der Reinigung eine krankhafte Veränderung fest, sollten Sie sofort zum Tierarzt. Üppig wucherndes Haar an dem Gehörgang können Sie getrost vorsichtig stutzen.
Die Zähne werden mit speziellen Desinfektionsmittel, einer weichen Zahnbürste oder mit einem feuchten Tuch gereinigt. Als optimale Alternative gilt eine Tinktur, bestehend aus 1 TL Natron und ein Glas lauwarmes Wasser. So verhindern Sie unangenehmen Mundgeruch und Zahnbelag. In regelmäßigen Abständen muss das Gebiss von einem Spezialisten auf bakteriellem Zahnbelag untersucht und gegebenenfalls gereinigt werden.

Die richtige Pflege für meine Vierbeiner

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